Amerikanische Eiche

Basisdaten

Roteiche (Quercus rubra) Blatt
Roteiche (Quercus rubra) Blatt
  • Roteiche (Quercus rubra) Blatt
  • Roteiche (Quercus rubra) Rückseite des Blattes
  • Roteiche (Quercus rubra) im Austrieb
  • Roteiche (Quercus rubra) Blüte
  • Roteiche (Quercus rubra) Blüte
  • Roteiche (Quercus rubra) Blüten
  • Roteiche (Quercus rubra) Eichel im Sommer
  • Roteiche (Quercus rubra) Früchte / Eicheln
  • Roteiche (Quercus rubra) Zweig mit Endknospe
  • Roteiche (Quercus rubra) Stamm / Rinde / Borke
  • Roteiche (Quercus rubra) Baum
Beschreibung: 

Die Roteiche ist beheimatet in Nordamerika. Sie ist aber auch in Europa sehr häufig anzutreffen. Die Eiche ist ein wichtiger Holzlieferant. Das harte Holz wird in der Möbelindustrie, im Bootsbau und im Gleisbau (Schwellen) verwendet.

Quercus rubra - Roteiche

Beschreibung

Die Roteiche zählt zur Gattung der Eichen und ist in Nordamerika beheimatet. Quercus rubra ist verbreitet vom Osten Nordamerikas bis nach Kanada und in südlicher Richtung bis nach Georgia, Texas und Oklahoma. In den Appalachen sind die Laubbäume bis in Höhen von 1.600 Metern anzutreffen. In Europa ist die Roteiche seit Ende des 17. Jahrhunderts bekannt und wird besonders auf Grund der attraktiven Laubfärbung bevorzugt in Parks oder entlang von Alleen angepflanzt. Weniger geeignet ist die Roteiche als Straßenbaum, denn die Wurzeln können Plattenbeläge oder Asphalt anheben, wenn die Böden verdichtet wurden.

Wuchsform

Roteichen werden etwa 25 Meter hoch. Vereinzelt sind auch Bäume anzutreffen, die Wuchshöhen von mehr als 30 Metern erreichen. Charakteristisch für die Roteiche ist ihre runde Baumkrone. Die Bäume erreichen ein Lebensalter von bis zu 400 Jahren und die Stämme können dabei einen Durchmesser von bis zu zwei Metern aufweisen. Die Blätter werden etwa 20 Zentimeter lang und sitzen an einem bis zu fünf Zentimeter langen gelblichen Stiel. Kurz nach dem Austrieb sind die Blätter gelb, bis sie sich bald darauf grün verfärben und im Herbst eine hübsche orange bis leuchtend rote Färbung annehmen. Die Rinde der Roteichen ist glatt und grau. Ältere Bäume besitzen eine dünnschuppige Borke.

Knospe

Die Roteiche besitzt rötliche Knospen, welche in der Form schwach eiförmig erscheinen. Die Knospen stehen zu mehreren am Zweigende, laufen spitz zu und sind von brauner Farbe.

Baumblüte

Freistehende Roteichen blühen etwa mit 25 bis 30 Jahren, vergleichsweise also recht früh. Die Blüten erscheinen in Mitteleuropa im Mai. Bei den männlichen Blüten fällt auf, dass sie locker herabhängen. Die Farbe der Blüten ist gelblich-grün. Weibliche Blüten können einzeln oder auch paarweise vorkommen. Die Blüten der Roteiche erscheinen im Frühling gemeinsam mit den Blättern.

Früchte

Eine Besonderheit der Roteiche sind die Früchte, welche erst im zweiten Jahr reifen. Dabei handelt es sich um breite eiförmige Eicheln, die etwa zwei Zentimeter groß werden und in flachen Bechern stehen. Die Eicheln sind an den kurzen Stielen des flachen Fruchtbechers angeordnet.

Roteichenholz

Die Roteiche besitzt als Kernholzbaum einen rotbraunen Kern und einen hellen Splint. Bei der Verwendung des Roteichenholzes kann sich an den Einsatzgebieten von Stiel- oder Traubeneiche orientiert werden. Allerdings besitzt Roteichenholz allgemein eine geringere Wertigkeit. Da das Furnier aus Roteichenholz eine unregelmäßige Struktur aufweist, wird es nicht bevorzugt in der Möbelindustrie verwendet. Es handelt sich um ein recht großporiges Holz, welches daher nicht für die Herstellung von Fässern verwendet werden kann. Auch bei der Verwendung als Bauholz werden andere Eichenholzarten vorgezogen.

Steckbrief

Name botanisch: 
Quercus rubra
Alternativ Name: 
Roteiche
Familie: 

Buchengewächse (Fagaceae)

Baumart: 
Laubbaum
Verwendung: 
Gartenbaum Straßenbaum Parkbaum
Verbreitung: 
Der Baum ist in Mitteleuropa weit verbreitet.
Höhe: 
über 30 m
Blatt: 

Das Blatt der amerikanischen Eiche ist tiefgebuchtet bis gelappt. Die Lappenenden laufen spitz zu. Das Blatt kann 22 cm lang werden. Der Blattrand ist glatt.

Blattform: 
gebuchtet
Blattrand: 
glatt
Blattstellung: 
wechselständig
Herbstfärbung: 
orange-braun
Blütezeit: 
April - Mai
Blütenfarbe: 
grün-gelblich
Blütenbeschreibung: 

Die Blüten bilden grünlich - gelbliche herabhängende Kätzchen. Blüte und Blätter treiben zusammen aus.

Häusigkeit: 
einhäusig / getrenntgeschlechtig
Frucht: 

Die Eicheln hängen an kurzen Stielen in einem flachen Fruchtbecher.

Zweige: 

Die Zweige sind rot-braun mit hellen Lentizellen. Die Knospen sind rötlich, schwach eiförmig,laufen spitz zu und treten am Zweigende gehäuft auf.

Rinde: 
schwarzbraun, tiefrissig
Wurzel: 
Tief- Herzwurzler
Standort: 
Sonne - Halbschatten
Boden: 
sandig - lehmig bis stark lehmig
ph-Wert: 
schwach sauer bis alkalisch
Baumpflege: 

Einzel-Gruppengehölz, Park und Garten

baumbestimmungs app

Typische Baumkrankheiten für Amerikanische Eiche

braune Blätter an der Eiche durch Blattbrand

Eiche Blattbrand

Schadbild Blattbrand

Der bakterielle Blattbrand verursacht Nekrosen, die sich vom Blattrand zum Inneren des Blattes vergrößern. Die braunen (nekrotischen) Stellen befinden sich anfangs zwischen den Haupt-Blattadern. Die

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braune Blätter an der Rot-Eiche durch Blattbrand

Eiche Blattbrand

Schadbild Blattbrand

Der bakterielle Blattbrand verursacht Nekrosen, die sich vom Blattrand zum Inneren des Blattes vergrößern. Die braunen (nekrotischen) Stellen befinden sich anfangs zwischen den Haupt-Blattadern. Die

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Blattflecken auf einem Eichenblatt

Eiche Blattflecken

Kleine braune Nekrosen auf den Blättern. Für den Baum ungefährlich.

Blattflecken auf einem Eichenblatt

Eiche Blattflecken

Kleine braune Nekrosen auf den Blättern. Für den Baum ungefährlich.

Blattflecken auf einem Eichenblatt

Eiche Blattflecken

Kleine braune Nekrosen auf den Blättern. Für den Baum ungefährlich.

Eichensterben nässender Riss Anfangstadium

Eichensterben

Eichensterben Das Eichnsterben beginnt häufig mit einem nässenden Riss der rasch größer wird. Der Baum verliert seine Vitalität und stirbt ab. Ein Gegenmittel gibt es nicht.

Eichensterben nässender Riss im Endstadium

Eichensterben

Eichensterben Das Eichnsterben beginnt häufig mit einem nässenden Riss der rasch größer wird. Der Baum verliert seine Vitalität und stirbt ab. Ein Gegenmittel gibt es nicht.

Eichensterben nässender Riss im Endstadium

Eichensterben

Eichensterben Das Eichnsterben beginnt häufig mit einem nässenden Riss der rasch größer wird. Der Baum verliert seine Vitalität und stirbt ab. Ein Gegenmittel gibt es nicht.

Eichensterben nässender Riss im Endstadium

Eichensterben

Eichensterben Das Eichnsterben beginnt häufig mit einem nässenden Riss der rasch größer wird. Der Baum verliert seine Vitalität und stirbt ab. Ein Gegenmittel gibt es nicht.

Typische Baumpilze für Amerikanische Eiche