Ginkgo

Basisdaten

Ginkgo (Ginkgo biloba) Blatt
Ginkgo (Ginkgo biloba) Blatt
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Blatt
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Blattunterseite
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Blattansatz
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Blüte
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Früchte
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Früchte und Blätter
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Früchte im Sommer
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Ast im Winter
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Frucht im Winter
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Stamm
  • Ginkgo (Ginkgo biloba) Baum im Herbst
Beschreibung: 

Der Ginkgo kommt ursprünglich aus China. Mittlerweile ist er auf der ganzen Welt vertreten und wird als schmalkroniger und langsam wachsender Baum, mit leuchtend gelber Herbstfärbung, gerne in die Nähe von Häusern gepflanzt. Die Blätter des Ginkgo werden pharmazeutisch genutzt.

Ginkgo biloba - Ginkgo

Beschreibung

Ginkgo biloba ist eine Rarität im Pflanzenreich und die einzige noch existierende Art der Ginkgobaumgewächse. Die Pflanze wurde im Jahre 1690 durch den Botaniker E. Kaempfer in Japan entdeckt. Heute ist Ginkgo weltweit verbreitet. In Ostasien wird Ginkgo biloba als Tempelbaum kultiviert und ist auch auf Grund seiner essbaren Samen geschätzt. Ginkgo Bäume können ein Alter von bis zu 1.000 Jahren erreichen und wurden zum Baum des Jahrtausends erklärt.

Wuchsform

Bei jungen Bäumen lässt sich eine gerade und schlanke Wuchsform beobachten. Die pyramidenförmig gewachsenen Bäume weisen in jungen Jahren nur wenig Geäst auf. Ab etwa 25 Jahren bilden Ginkgobäume eine mächtige Krone aus, indem sich die Äste mehr und mehr in die Waagerechte verschieben. Die meisten Ginkgo Bäume besitzen zwei Haupttriebe, davon ist einer stets schwächer ausgebildet. Sehr charakteristisch für diese Bäume sind die Blätter, welche durch ihrer Fächerform ins Auge fallen. Alte Bäume bilden an der Unterseite der Äste Schwellungen aus, welche sich zum Erdboden hin verlängern und dort bewurzeln.

Knospen

Die Winterknopsen des Ginkgo sind flach und kegelförmig und etwa vier Millimeter lang. Die hellbraunen Knospen sind recht auffällig und von kleinen Blättern umschlossen. Dabei sind die Tegmente schuppenförmig angeordnet.

Baumblüte

Als Windbestäuber bildet der Ginkgo seine Blüten im März aus. Als zweihäusig getrenntgeschlechtige Pflanze ist in männliche und weibliche Ginkgobäume zu unterscheiden. Äußerlich gibt es bis zur Geschlechtsreife im Alter von etwa 30 Jahren kaum Unterschiede. Die Blüten bilden sich aus mehrjährigen Kurztrieben an den Blattachseln heran. Männliche Blüten erscheinen als etwa zwei Zentimeter lange Kätzchen. Die weiblichen Blüten sind paarweise an einem etwa ein Zentimeter langen Stiel angeordnet.

Früchte

Nach der Befruchtung bildet sich aus der Samenanlage die Frucht, welche optisch an Mirabellen erinnert. Der Embryo ist dabei von einer dünnen Innenschicht, einer verholzten Mittelschicht und eine harten Samenschale umgeben. Die Samenschale ist zunächst grün, mit dem ersten Frösten verfärbt sie sich gelb und fällt schließlich ab.

Ginkgobaumholz

Das Holz des Ginkgobaumes ist weich und sehr leicht. In Kern und Splint ist das hellbraune bzw. hellgelbe Holz nur schwer zu unterscheiden. Ginkgos werden kaum zur reinen Holzgewinnung angebaut. Das Holz ist geeignet für die Verarbeitung zu Paneel und kann auch für Schnitzarbeiten verwendet werden.

Steckbrief

Name botanisch: 
Ginkgo biloba
Alternativ Name: 
Fächerblattbaum
Alternativ Name: 
Goethebaum
Alternativ Name: 
Elefantenohrbaum
Familie: 

Ginkgogewächse (Ginkgoaceae)

Baumart: 
Laubbaum
Verwendung: 
Gartenbaum Parkbaum
Höhe: 
bis 25 m
Blatt: 

Das Blatt des Ginkgo ist fächerförmig bis 8 cm lang und in der Farbe graugrün.

Blattform: 
gefächert
Blattrand: 
geriffelt
Blattstellung: 
wechselständig
Herbstfärbung: 
leuchtend gelb
Blütezeit: 
April - Mai
Blütenfarbe: 
gelb-grünlich
Blütenbeschreibung: 

Die männlichen Blüten sind ca. 3 cm lange gelbliche Kätzchen. Die weiblichen Blüten sind nur in paar Millimeter groß.

Häusigkeit: 
zweihäusig / getrenntgeschlechtig
Frucht: 

Die Steinkernfrucht ist gelbgrün, so groß wie eine Mirabelle, rundlich und fleischig. Zerdrückt man das Fruchtfleich riecht es unangenehm nach Buttersäure. Der Kern ist essbar und wird in der asiatische Küche als Gewürz verwendet.

Zweige: 

Die Rinde der Zweige ist graubraun.

Rinde: 
graubraun, furchig
Wurzel: 
Herz- Tiefwurzler, lange Pfahlwurzel bildend
Standort: 
Sonne - lichter Schatten
Boden: 
sandig bis lehmig, mäßig trocken bis mäßig feucht
ph-Wert: 
sauer bis alkalisch
Baumpflege: 

Gruppen- Einzelgehölz, Garten und Park

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